Aktualisiert (Freitag, den 30. März 2012 um 09:17 Uhr) Geschrieben von: Joe Brandes Sonntag, den 07. August 2011 um 15:15 Uhr
Die folgende Übersicht wird von Zeit zu Zeit überarbeitet und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Aber: Die Tools sind Empfehlungen im Rahmen des Zertifikats und sollten von Trainer und Teilnehmern berücksichtigt werden.
Übersicht:
Hier muss erst einmal wieder Client- und Serverseite unterschieden werden. In Modul I „(X)HTML & CSS“ kann auch ohne einen Server gearbeitet werden. Unser Rat lautet, dass in allen Modulen eine komplette Webserver-Umgebung zur Verfügung gestellt wird. Unsere Empfehlung hierfür und alle folgenden Anwendungen im Rahmen von Prüfungen:
XAMPP
Link: www.apachefriends.org
Anm.: für Windows, Linux (oder sogar MacOS/ Solaris)
Alle Projekte lassen sich auf lokalen Windows-Systemen (ab Windows XP) mit dieser Webserver-Umgebung umsetzen.
Wichtig: Die Verwendung von CMS-Spezialumgebungen (z.B. Joomlas2GO oder TYPO3Winstaller) wird nicht empfohlen. Die Ausarbeitungen und Prüfungen aller Module beziehen sich immer auf unsere Empfehlung XAMPP!
Erinnerung: Die Windows-Plattform entspricht nicht dem echten Hosting im Internet, dass nahezu ausschließlich auf Linux-Plattformen statt findet! Die Teilnehmer sind hierauf ausdrücklich hinzuweisen!
Für die Bearbeitung von Quellcodes sollten Sie Editoren bereitstellen, die mindestens über Syntax-Highlighting und Code-Vervollständigungen verfügen. Des Weiteren sollten Sie einfache Hilfen oder Verknüpfungen zu Hilfsportalen für die Techniken HTML, CSS, PHP und MySQL bieten. Wir wollen hier eine kleine Auswahl von freien Editoren anbieten. Diese sind von einfach nach komplex aufgelistet und mit kleinen Anmerkungen versehen.
Legende: Win=Windows, NI=ohne Installation, Lin=Linux, DE=deutsch, Wysiwyg=What you see is what you get – Arbeiten in der Browseransicht
Es empfiehlt sich den Teilnehmern mehrere Browser auf Ihren Plattformen zur Verfügung zu stellen. Die neuen Browser haben integrierte oder nachrüstbare Analyse- und Diagnosetools für die Webdarstellungen:
Bei einer lokalen Installation – gemeinsame Client-/Server-Umgebung – neigt man gerne zum direkten Bearbeiten der „Hosting-Dateien“. Die Teilnehmer sollten aber auch in einer solchen Umgebung in einem getrennten Dateibereich die Dokumente erarbeiten und diese dann per FTP an localhost/127.0.0.1 übertragen. So erlernen die Teilnehmer gleich den professionellen Workflow für die Praxis eines Webtechnikers. Außerdem werden von Anfang an die Begriffe „lokal“ und „remote / Server“ trainiert.
Viele der Editoren haben bereits eine FTP-Technik integriert. Für einen Einsatz echter FTP-Technik steht Ihnen durch die empfohlene Entwicklungsumgebung (siehe XAMPP) bereits ein FTP-Server zur Seite. Als FTP-Client lautet unsere Empfehlung:
Es sollten nur die Unterschiede zwischen FTP auf der einen und Projekt-Synchronisationen oder gar Versionsverwaltungen (CVS, Subversion, Git) dargestellt werden. Eine komplette professionelle Projekt-Verwaltung mittels Netbeans oder Eclipse hat keinen Zeitrahmen!
Die meisten Downloads und Infos werden in Form komprimierter Archive bereitgestellt. Hierfür sind vor Allem Teilnehmer auf Linux-Systemen gut vorbereitet und können so gut wie jedes Archivierungsformat mit Bordmitteln verarbeiten, oder diese Fähigkeit schnell nachinstallieren. Windows-User haben es da spätestens bei Archivformaten, die eher in der Linux-Welt verbreitet sind, schwerer. Und da Linux-Betriebssysteme ja so etwas wie das „Rückgrat“ des Internet darstellen, sollten wir da technisch gut aufgestellt sein:
Die Verwendung der Windows-eignenen Zip-Technik sollte vermieden werden, da diese deutlich langsamer arbeitet und eben nicht alle online-relevanten Packformate unterstützt.
Bildmaterialien sollten von den Trainern bereitgestellt werden (siehe auch Copyright-Aspekte). Dabei sollte auch gleich auf die Webtauglichkeit (Auflösung, Dimension) geachtet worden sein. Für die einfache Webbilderstellung ist auf Linux-Systemen eine gute Auswahl vorhanden, oder lässt sich einfach bereitstellen. Für die Windows-Anwender, die ja wahrscheinlich sehr viel öfter in den Seminaren vertreten sein werden, gibt es (z.B.):
Falls sich keine Installationen durchführen lassen, so können Sie viele Programme für unsere Technologien als NI (No Install) - also nicht installierbare - Varianten im Netz finden:
Mit den Tools von diesen und anderen Webseiten kann man natürlich auch die gesamte Technik komplett auf einem USB-Stick platzieren. Dabei müssen allerdings die üblichen Geschwindigkeitsnachteile in Kauf genommen werden.
Die Übungen der Seminar-Module werden in unterschiedlicher Form bereitgestellt. Wichtig ist hier nochmals zu betonen, dass den Teilnehmern möglichst viel „Tipparbeit“ erspart werden sollte. Natürlich ohne dabei die Technik der Codeeingaben in die genutzten Editoren oder Online-Technologien zu vernachlässigen!
Darstellungen zu unseren Seminarinhalten sind in hervorragender Qualität im Netz zu finden. Diese Ressourcen müssen unsere Teilnehmer nutzen lernen. Sie sollen gezielt in der Nutzung dieser Quellen geschult werden. Beispielhaft hierfür soll das ehemalige Projekt von Stefan Münz „selfhtml“ stehen. Das Medium Internet diente und dient als Refugium für die Darstellungen der Technik selbst. Dieses ist um so wichtiger, da sich die darzustellenden Techniken so schnell ändern.
Die folgenden Quellen sollten unbedingt in die Trainingsmaßnahmen integriert werden:
Auf vielen Seiten lassen sich die Informationen auch als Downloads herunterladen. Selbstverständlich ist auch diese Liste nicht vollständig. Der Verfasser dieser Anleitung unterhält auf seinem Informationsportal www.pcsystembetreuer.de eine ausführlichere Linkliste zu allen Themen.