An der KVHS Peine findet ab dem 09.02.2015 ein Bildungsurlaub zum Modul "PC Systemsupport" aus dem Zertifikat "Fachkraft IT-Systeme und Netzwerke (VHS)" statt.

In einem praxisorientiertem Seminar zum aktuellen Betriebssystem Windows 8 Pro aus dem Hause Microsoft werden wir uns die Grundlagen und Feinheiten der Installation, Konfiguration und Administration erarbeiten.windows-8-impressionen-800px

Hier die Rahmendaten unseres Seminars:

Ort: KVHS Peine, Werkforum Herner Platz, Stahlwerkstr. 2, EDV-Raum 124
Zeiten: Mo, 09.02. - Fr, 13.02.2015; jeweils 08.30 - 16.00 Uhr
freiwillige Prüfung: Do., 19.02.2015, 17.00 Uhr Raum 124 (aktuell 2-3 Interessierte)
Erstkorrektur: Status erledigt 19.02.2015 - ich gratuliere beiden TN zu tollen Ergebnissen!

Ich werde unser Seminar an dieser Stelle - wie gewohnt - ausführlich begleiten...
Ihr Trainer Joe Brandes

 

Tag 01 - Montag

Montag, 09.02.2015, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Orientierungsphase, Bereitstellung Herdt-Skript zum Thema Windows 8.1 Pro; Freiwillige Prüfung angesprochen,
  • Cobra-Shop - vergünstigte Schüler/Studenten/Lehrer Versionen für VHS-Teilnehmer (Link)
  • Surface Pro Tablet gezeigt (Link zu www.surface.de)
  • Windows Versionen (32-/64-Bit)
    Vorgänger / eine kuzrer historischer Abriss:
    NT 4.0 / 2000 / XP ( bis hier klassische New Technology Technik mit dateibasierten CD-Installationen);
    ab Vista dann Image-basierte Techniken (siehe Tools wie das WAIK ab Vista oder neu ADK ab Windows 8; ImageX, ...)
    Vista / Windows 7:
    Ultimate, (Enterprise), Professional - Firmennutzung (Prof, Ent., Ult.): Domänen (Windows Server verwaltet), Bitlocker (Verschlüsselung - auch komplette Festplatten), komplette Benutzer- und Gruppenverwaltung
    Home Premium, Home Basic (ohne Aero), Starter (Netbooks, 1 GB, kein Multi-Monitor)
    direkte Upgrades von Vista nicht empfehlenswert (besser Neuinstallationen)
    Version über Eigenschaften - Computer oder über die Befehlszeile (Win + R cmd => Version 6.1.7601 entspricht Win7 inkl. SP1)
    Windows 8 (bzw. 8.1):
    Versionen Windows 8 (früher Home), Windows 8 Pro (früher Professional), Windows 8 Enterprise (wieder für Firmen als Volume Licenses); spezielles System: Windows 8 RT für Tablets ohne Installationsmöglichkeiten für x86/x64-Software
    Komplettsysteme nur mit Wiederherstellungs-DVDs - nicht mit Installations-DVDs
    Produkt-Keys bei Kaufsystemen nur noch im UEFI gespeichert (keine Aufkleber mehr) - Auslesen mit spez. Software möglich (Chip-Artikel)
  • Techniken bei Pro / Enterprise
    Remotedesktop, komplette Benutzer-/Gruppen-Verwaltung, Domänenzugehörigkeit (Windows Server Domänen), Bitlocker, Virtualisierungstechnik HyperV
  • Installationspraxis
    Installation von Windows 8.1 Pro auf VM (Trainer-Ultrabook) zeigt Rohinstallation von "Windows 8.1 Pro 64-Bit" ISO-Medium
    Vergleich: ohne Update 1 hat Windows 8.1 noch keinen Ausschaltknopf/Suche auf der "Kacheloberfläche" (Startseite)
    Einschätzungen zum nötigen RAM-Bedarf mit Historie: XP (512 MB), VISTA (min. 2 -4 GB), Win7 (ab 2 GB - Büro-/Komplettsystem ; sehr gut mit 4 GB bedient); Aktuellen Speicherbedarf mit Hilfe des Task-Managers ergeben "schlappe" 800 MB RAM-Auslastung mit ein paar IE und Windows Explorer Fenstern - ohne Anwendungen nur knapp 400 MB!
    Virtualisierungstechniken: Oracle VirtualBox; Alternativen: Microsoft Hyper-V, VmWare Player oder Workstation
  • Lizenzen
    bei Komplett-PCs / Notebooks meist nur Wiederherstellungs-Techniken mit Boot-CD/DVDs und/oder versteckten Recovery-Partitionen - also: keine eigenständige Install-DVD (!)
    Installations-DVDs als
    - OEM (Original Equipment Manufacturer - eigentlich mit HW ausgelieferte SW)
    - SBE (System Builder Edition)
  • WPA (Windows Produkt Aktivierung)
    30-Tage-Zeitraum für Aktivierung; Aktivierungen automatisch/online oder manuell per Telefon-Freischaltung
    2-mal Verlängerung mittels slmgr.vbs /rearm
    manueller Aufruf Aktivierung mittels slui.exe
  • 64-Bit (Hard- und Software)
    Überwindung der 4-GB-RAM-Barriere, auf Treiber/Kompatibilitäten achten
    Eselbrücke: 2^10 ki (kilo / kibi); 2^20 Mi (Mega / Mibi); 2^30 Gi (Giga / Gibi); Kleinbuchst. i für die 1024er Werte
  • Partitionierungen (Festplatte einrichten)
    Trennung von System (Laufwerk C: mit Ordner Windows) und Datenbereich (später LW E:)
    dann Formatierung mit Dateisystem (hier NTFS - New Technology File System)
  • Windows Desktop (früher: Aero und Co) vs. Windows-8-Kacheln
    siehe auch Extra-Beitrag für Shortcuts/Tastenkombinationen)
    Win + R (Start - Ausführen), Win + E (Explorer / Dateimanager), Win + L (Desktop sperren), Win + Cursortasten (Fenster navigieren), Win + D (Desktop sichtbar, bwz. Win + M für Minimieren), Win + P (Projektor / Multimonitorbetriebe); Strg + Alt + Entf (Menü mit diversen Optionen; inkl. Taskmanager), Win + Pause (Systemeigenschaften)
    Alt + Tab vs. Win + Tab; Durchschalten der Programme/Apps mittels Maus
    ab 8.1: Win-Logo auf Desktop mit Linker und Rechter Maustaste (siehe Win + X)
    Win + X als Ersatz für Startmenü
    Einblenden der Dateierweiterungen über Konfigurationen "Ordner- und Suchoptionen" des Windows Explorers (Win + E; s.u.)
  • Benutzer (Verwaltung und Philosopie - ein erster Einblick)
    Standard-Benutzer vs. Computer-Administrator;
    Praxis: Benutzer "Gast" deaktiviert; neuen Standard-User (Mitglied Lokale Gruppe Benutzer) angelegt und angemeldet (Test mit compmgmt.msc/Computerverwaltung - Vergleich der Berechtigungen)
    Grund: Trennung von Berechtigungen, Absicherung gegen absichtliche und unabsichtliche Manipulationen
    Verwaltung über Systemsteuerung - Benutzerkonten oder
    Computerverwaltung - Lokale Benutzer und Gruppen (nicht bei Windows VISTA/7 Home Varianten bzw. Windows 8 !)
  • Windows Explorer Konfiguration
    in neuen Profilen später die versteckten Systemordner und versteckten Dateien und Ordner einblenden
    Praxis: Ausblenden der "Erweiterung bei bekannten Dateitypen" deaktivieren; sprich Einblenden der Erweiterungen
  • Sicherheitsprinzipien (Sichheits-3-Faltigkeit ;-)
    1) Operationg System (OS) und Software (SW) stets aktuell halten - Updates durchführen
    2) Anti-Malware (Anti-"Schädlingssoftware" - klass.: Antiviren-SW): Windows Defender - die Windows 8 "Verschmelzung" des Win7-Defender und der MS Security Essentials
    3) Desktop-Firewall (eingehende und ausgehende Regeln)
    + Benutzerkonzept mit eingeschränkten Rechten folgen (Standardbenutzer vs. Admin)
    + USB-Wechselmedien und unbekannte Datenquellen meiden
    + Technikverständnis bei Anwendern und "Common Sense" (gesunder Menschenverstand bei Nutzung von E-Mail/Anhängen und speziellen "verräterischen" Websites)
    + Online-Zugang über Firewall-Technik absichern (bzw. NAT-Router für Internet-Zugänge nutzen)
    die Sicherheitsprinzipien 1 bis 3 werden auch vom Win-Wartungscenter - siehe Flagge im System-Tray (neben Uhrzeit) eingefordert
  • Anti-Malware (Alternativen zum On-Board Windows Defender)
    kostenlose Alternativen: Avira, AVG, G-Data, Kaspersky, Bitdefender, Norton/Symantec
    Hinweis: beispielhaftes Projekt der Zeitschrift c't mit Namen "desinfec't": Live-CD/DVD mir vorbereiteten Scannern
    Erstkonfiguration und Aktualisierung der Software, Schnellprüfung
    Tipp zum Testen: mittels Eicar-Datei (siehe www.eicar.org)
  • Windows Update (Seminarrechner nicht aktualisiert - hier erst einmal nur Darstellung)
    Nutzung der automatischen Aktualisierungen für das Betriebssystem (OS - Operating System) und die Microsoft Anwendungen (später auch Office 2010 / 2013)
    nach Basisinstallationen mehrere Durchläufe nötig, in Firmen Nutzung des WSUS (Windows Server Update Service von Microsoft - Link)
    manche Webseiten stellen Downloads/Installpaket aller "Patches" für Windows-OS bereit: Winfuture Update Packs (als Beispiel); da hat man alles auf einen Schlag, aber ggf. auch Aktualisierungen, die das eigene System nicht benötigt hätte
    Hinweis auf "KB-Nummern" der Updates: Knowledge Base - Wissensbasis - Microsoft Artikel mit Infos zu den Aktualisierungen
    Windows 8: hier auch eine App für die Windows Update Funktion (über Charms-Bar der Startseite - Einstellungen ...)
  • Tools "des Tages"
    Computerverwaltung "Schweizer Messer" (compmgmt.msc - Snap-In für Microsoft Management Console: MMC.exe)
    Geräte-Manager (Analyse von Plug & Play und Treiberausstattung), Task-Manager (Auslastung des Systems - freier RAM)
    System (mittels "Win + Pause" und Eingabeaufforderung cmd - Version 6.3.9600)

 

  • DateierweiterungenDateierweiterungen
  • Modern UIModern UI
  • cmd vs. PowerShellcmd vs. PowerShell
  • Win + PauseWin + Pause
  • DatenträgerverwaltungDatenträgerverwaltung
  • Windows UpdateWindows Update

Tag 02 - Dienstag

Dienstag, 10.02.2015, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Rekapitulation, TN-Fragen
    Hinweis zur freiwilligen Prüfung: Mail KVHS Peine (Hr. Schulze) schlägt Donnerstag, 19.02.15, 17.00 Uhr vor - 2 bis 3 interessierte TN sagen OK!
  • Lokale Benutzer und Gruppen (Übung)
    Neuer User: joedummy (wird durch eindeutigen Schlüssel - SID Security Identifier - repräsentiert)
    Hinweis: Benutzerkonten nicht löschen, weil sonst Verlust des SID des Users, besser: deaktivieren; Benutzerprofile niemals manuell löschen, sondern mit Hilfe der Erweiterten Systemeigenschaften - Benutzerprofile Dialogs (mehr dazu später)
  • Kennwort festlegen
    über "Lokale Benutzer und Gruppen" Verwaltung Kennwort für andere Benutzer festgelegt
    Hinweis: auf diese Art werden allerdings die per EFS (Encrypted File System - siehe später NTFS Dateisystem) verschlüsselten Ordner/Dateien unnutzbar, da dort die Kennworte der Benutzer integriert sind
    Hinweis auf Kennwortrücksetzdiskette (bzw. Wechselmedium USB-Stick und Co)
    Bitlocker: Verschlüsselung von kompletten Laufwerken (auch System/Start-LW C:) möglich - dann sehr hoher Zugriffsschutz, aber womöglich keine Einreise mehr in die USA
  • Benutzerkontensteuerung (User Account Control - UAC)
    Einstellung für Benutzerkonfiguration  (3. oder höchste Stufe) in Kombination mit Standard-Usern
    später: saubere Trennung von Standardbenutzer vs. Admins (bzw. besondere Gruppen wie Netzwerkkonfigurations-Operatoren, Remotedesktopbenutzer)
  • Standardbenutzer für tägliche Arbeit
    seit Vista moderne sichere Variante von Adminsarbeiten mit "Als Administrator ausführen" (Anm.: eigentlich das klassische Tool runas / Ausführen als...) in Kombination mit der Benutzerkontensteuerung UAC - User Account Control)
    => die optimale Kombination aus Schutzmechanismen und flexibler Admintätigkeit
  • Ordneranalyse C: (Forts. / Wiederholung Do)
    Papierkorb $Recycle.Bin (siehe auch Eigenschaften des Papierkorb: Größe konfiguriert),
    Benutzer (auf Festplatte Ordner C:\Users),
    Junctions "Dokumente und Einstellungen" und "Documents and Settings" auf C:\Users
    diverse Programme-Ordner (mit x86 für 32-Bit-SW),
    Windows-Unterordner mit Erläuterung zu System32 (hier 64-Bit-SW!) wenn auch SysWOW64 (mit 32-Bit wegen "System Windows on Windows 64")
    Eingabeaufforderung (cmd) Befehle: cd (change Directory - Verzeichniswechsel), dir (Directory auflisten - mit /a wird "alles" aufgelistet), cls (clear screen - cmd Konsole leeren), exit (Eingabeaufforderung schließen); Hilfen mit Parameter /?
  • hiberfil.sys
    Datei für Ruhezustand (Suspend to Disk; Erläuterungen auf Wikipedia); Hinweis auf Hybriden Standbymodus (seit Microsoft Windows Vista); Ein-/Ausschalten über eine administrative Eingabeaufforderung (cmd) mit Befehl  powercfg -H on | off
    Wichtig: wegen UAC und Benutzersicherheitskonzept müssen auch Admins die cmd extra mit hohen Rechten starten
  • pagefile.sys
    Auslagerungsdatei zum Auslagern ungenutzter Daten aus physikalischem RAM
    Konfiguration mittels Win + Pause (System) - Erweiterte Systemeigenschaften - Erweitert - Speichernutzung - Einstellungen - Erweitert - Virtuellen Arbeitsspeicher - siehe auch VMM Virtual Memory Management
  • swapfile.sys
    Optimierungen der Auslagerungstechniken in Zusammenarbeit mit den Apps von Windows 8 und Optimierungen für Systemstarts
  • Systemstart (Hier: eines MBR-Rechners - ausführlich dann nochmals morgen im Rahmen der Rekapitulation)
    Einschalten (Reset),
    BIOS (Basic Input Output System, neu: UEFI), mit POST (Power On Self Test)
    Bootsequenz abarbeiten (Auswahl: Netzwerk, USB, CD/DVD/BD, HDD, Diskette)
    HDD (Hard Disk Drive)
    MBR mit Partitionstabelle (4 Einträge - aktive, primäre Partition finden; speziell: Erweiterte Partition mit logischen Laufwerken)
    Bootsektor (Anfang - Sektor 0 der aktiven, primären Partition lesen; nötig bei allen MS-OS)
    bootmgr (mit Boot Configuration Data in Boot/BCD; in Ordner auch memtest) - eigentlicher Startbeginn Windows 8
    NEU: UEFI-BIOS unterstützt HDs mit GPT (GUID Partition Table) für Boot-Platten > 2,2 TB und effektivere Bootmechanismen (Parallelisierungen) in Zusammenarbeit mit 64-Bit-OSen; Analyse über Datenträgerverwaltung - Eigenschaften einer HD - Register Volumes
    Windows 8 Komplettsysteme: Technik Secure Boot beachten (für Neu- und Parallelinstallationen BIOS Optionen beachten)
    Technet-Artikel (MS) "Grundlegendes zu Datenträgerpartionen"
    Windows kennt Basis (Datenträger) als auch Dynamische Datenträger; Zweck: flexiblere Größenänderungen und vor Allem Software-RAIDs (RAID 0 Striping und RAID 1 Mirroring/Spiegelung)
  • Erweiterte Startoptionen
    Aufrufen beim Booten von Windows mit Funktionstaste F8 bzw. Umschalten + F8;
    Achtung: Windows 8 UEFI Systeme sind zu "schnell" für einen Aufruf mittels Funktionstaste
    bei Windows 8 Aktuellsystemen den Systemstart über die Charms-Bar (Win + C) - PC Einstellungen - Update/Wiederherstellung - Wiederherstellung und dann durchklicken zum Neustart
    die unterschiedlichen Modi (Abgesicherter Modus, ...) werden morgen angesprochen
    seit Vista: System reparieren mit Eingabeaufforderung für Befehlszeilentools (Beispiele: diskpart, bootrec /?, bootrec /fixmbr), automatische Startreparatur
    Wichtige Unterscheidung: Systemwiederherstellung (nur kleine Reparatur mit Wiederherstellungspunkten) vs. Systemabbild-Wiederherstellung (nur komplette LW-Reparatur mit Hilfe eines vorher erstellten Images

 

 

  • BenutzerkontenBenutzerkonten
  • BenutzerkontensteuerungBenutzerkontensteuerung
  • RessourcenmonitorRessourcenmonitor
  • powercfg -Hpowercfg -H
  • Ordner /bootOrdner /boot
  • Abgesicherter ModusAbgesicherter Modus

Tag 03 - Mittwoch

Mittwoch, 11.02.2015, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Rekapitulation, TN-Fragen
  • Wiederholung und Darstellungen zu Erweiterten Start (siehe Di) mit VM
    Inhaltliche Darstellung siehe also Dienstag...
  • Datenträgerverwaltung (siehe Computerverwaltung; bzw. diskmgmt.msc)
    Übersicht über die Partitionen, Einblick in Partition "system-reserviert - aktiv - primär"
  • Datenlaufwerk erstellen
    mit Datenträgerverwaltung (auf VM) neues "Volume" partitioniert und formatiert; Dateisystem NTFS (alternative Dateisysteme auch jenseits Windows: FAT12, FAT16, FAT32, exFAT, EXT2/3/4, ReiserFS, JFS, HFS, ...)
    Fachbegriffe: Erweiterte Partition für logische Laufwerke (Spezialfall einer primären Partition zur Überwindung der max 4 Partitionen eines MBR-Basis-Datenträgers);
    Formatierung "löscht" nicht wirklich die Daten - Wiederherstellung solcher Daten mit Tool wie Recuva (Link - Fa. Piriform auch andere Tools wie ccleaner, defraggler, speccy); Löschtool: Eraser (siehe auch Portableapps.com); beachten: SSDs lassen sich nicht wirklich effizient löschen! (Datenschutz! bei Verkauf und Co beachten)
  • NTFS (Teil I)
    NTFS Versionen 6.1 bzw. 3.1 (Hinweis auf Wikipedia-Artikel zum Dateisystem von Microsoft NT-Systemen
    Fachbegriffe (Cluster; dt. Zuordnungseinheiten, 4 kB vs. bis zu 32 kB bei FAT32; Slack  dt. Verschnitt vermehrt bei großen Clustern); Größen für Laufwerke und Dateien bei Filesystemen
    Anm. zu FAT32: maximal 4 GB große Dateien und kein Zugriffsschutz auf Benutzerebene
    Partitionierungswerkzeuge: diskpart (cmd-Tool von MS); gparted (Link)
    Werkzeug (cmd) zum Konvertieren von FAT32 Laufwerken in NTFS-Laufwerke: convert g: /fs:ntfs
  • Systemeigenschaften
    Computername (hostname, Beschreibung, Arbeitsgruppe/Domain),
    Hardware (Gerätemanager, Geräteinstallationseinstellungen),
    Erweitert (VMM/pagefile.sys, Benutzerprofile, Starten und Wiederherstellen, Umgebungsvariablen TEMP, TMP)
    Empfehlung: Systemumgebungsvariablen %temp% und %tmp% auf Datenlaufwerk auslagern (z.B. E:\temp) genau wie die pagefile.sys auf ein Datenlaufwerk konfigurieren
    Anm.: wenn man dann noch den Hibernation-Modus ausschaltet (hiberfil.sys), dann hat man gleich 4-5 GB weniger auf C: herumliegen und profitiert beim Erstellen von Images (Abbildsicherung)
    Computerschutz (Wiederherstellungspunkte gesetzt und diskutiert - keine Systemsicherung wie Abbildsicherung/Images!),
    Remote (Remoteuntertützung, Remote Desktop ab Win7 Prof Versionen; nicht bei Home)
  • Arbeitsgruppe vs Domains
    Arbeitsgruppe (engl. Workgroup) mit jeweils lokalen Verwaltungen; alle Rechner gleichberechtigt (P2P - Peer-to-Peer)
    Domain mit zentraler Verwaltung durch einen "Server" (s. Software Windows Server 2012 R2); siehe Client-/Server Prinzip
    Anm.: Zuweisung zu Arbeitsgruppen / Domains nur Hierarchien/Ordnungen - nicht für Netzwerkfunktionalität

 

  • Ordner WindowsOrdner Windows
  • C: bereinigenC: bereinigen
  • Management ConsoleManagement Console
  • SystemeigenschaftenSystemeigenschaften
  • ComputerschutzComputerschutz
  • Fonts - SchriftartenFonts - Schriftarten

Tag 04 - Donnerstag

Donnerstag, 12.02.2015, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Rekapitulation, TN-Fragen
  • Literatur:
    1) Herdt-Skript zum Seminar "W81S": sehr effizientes und gutes Herdt-Skript (Co-Autor: Thomas Joos)
    insbesondere für die Prüfungsvorbereitung empfohlen!
    2) Windows 8.1 - Das Handbuch (Buch + E-Book - Amazon-Link):
    Insider-Wissen - praxisnah und kompetent Gebundene Ausgabe – 5. März 2014
    von Martina Grom, Toni Pohl, Heike Ritter, Tobias Weltner
    Gebundene Ausgabe: 784 Seiten; Verlag: Microsoft (5. März 2014); Sprache: Deutsch; ISBN-10: 3866451717
    3) Microsoft Windows 8.1-Expertentipps  (Amazon-Link)
    Broschiert – 18. Dezember 2013; von Thomas Joos; Broschiert: 480 Seiten; Verlag: Microsoft; Auflage: 1., A. (18. Dezember 2013); Sprache: Deutsch; ISBN-10: 3866458363
    4) Zeitschrift: c't Ausgabe 2/2015 mit Artikel zu "Imageerstellung mit WImage" (siehe Link Freitag "Backup")
    5) Alternative Fachzeitschriften zum Thema "Windows": PC Welt, Chip, PC Magazin (alle sehr vergleichbar)
  • Übung zu Remote Desktop
    mit Remotedesktopverbindung (Direktaufruf mstsc -  MS Terminal Service Client),
    andere Remote-Techniken (s.a. Softwareübersichten heute und am Freitag): TeamViewer, VNC-Tools, VPN (Virtual Private Network)
    Empfehlung/Übung: einen User mit der Gruppenzugehörigkeit zu Remotedesktopbenutzer zur Nutzung von RDP qualifizieren, sonst können das standardmäßig nur Administratoren
  • Ordneranalyse C: (Wiederholung - hier intensive Nutzung cmd)
    Papierkorb $Recycle.Bin (siehe auch Eigenschaften des Papierkorb: Größe konfiguriert),
    Benutzer (auf Festplatte Ordner C:\Users),
    Junctions "Dokumente und Einstellungen" und "Documents and Settings" auf C:\Users (Tool: mklink)
    diverse Programme-Ordner/-Strukturen (mit x86 für 32-Bit-SW),
    Windows-Unterordner mit Erläuterung zu System32 (hier 64-Bit-SW!) wenn auch SysWOW64 (mit 32-Bit wegen "System Windows on Windows 64")
    WinSxS - ein Ordner mit den Update/Aktualisierungstechniken von Windows, der über 10 GB groß werden kann und manuell nicht mehr aufgeräumt werden kann; Tipp: Laufwerk C: mit admin-Rechten bereinigen (Rechte Mausklick C: - Eigenschaften - Register: Allgemein - Bereinigen...); das Aufräumen großer WinSxS kann mehrere Stunden dauern! Bitte laufen lassen!
    Eingabeaufforderung (cmd) Befehle: cd (change Directory - Verzeichniswechsel), dir (Directory auflisten - mit /a wird "alles" aufgelistet), cls (clear screen - cmd Konsole leeren), exit (Eingabeaufforderung schließen); Hilfen mit Parameter /?; letzte Befehle mit Cursor-Tasten; übersicht der Befehle mit F7
  • Favoriten und Bibliotheken
    effiiziente Nutzung der Windows Explorer Umgebung
    Tipp/Übung: Recherche der Positionen auf Benutzerprofil mit Hilfe von cmd, Web, Literatur
  • Benutzerprofile
    Analyse der doppelten desktop.ini(s) auf dem Desktop - im persönlichen Desktop unter C:\Users\joestandard\Desktop und Datei auch zu finden bei C:\Users\public (die ehemalige All Users\Desktop Struktur)
    Gegenüberstellung der klassischen Windows 2000/XP Profile mit Vista/Win7 ergibt:
       C:\Dokumente und Einstellungen\username\Desktop  (2000 / Win XP)
       C:\Users\username\Desktop  (Vista / Win 7 / Win 8)
    Erläuterung zu "Verbindung(en)" (Junctions); Kommandozeilentool: mklink (Hilfe mit mklink /?)
    Installation von Google Chrome ohne UAC - also ohne Adminrechte in das Benuzterprofil unter
    Pfad "C:\Users\%username%\AppData\Local\Google"
    Tipp: den Benutzerprofile-Ordner AppData genauer anschauen; besonders dort Roaming Strukturen (enthalten z.B. die kompletten Firefox Benutzerprofile, die sich nahezu beliebig zwischen verschiedenen Plattform - sogar verschiedenen OS - austauschen lassen
    Übung: Benutzerprofilordner analysiert - NTUSER.dat als benutzerspezifischer Anteil der Registrierdatenbank (registry)
  • Software-Installationen (Teil I)
    Am Beispiel von "Mozilla Firefox (Version 35.0.1) - Downloadlink" und "Google Chrome" (google.chrome.de) Installationen mit und ohne Admin-Rechte durchgeführt
    Installationsverzeichnis im Benutzerprofil: C:\Users\benutzer\AppData\Local\Mozilla Firefox
    Profile im Benutzerprofil: C:\Users\benutzer\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles
    Tipp: Profile für Firefox verwalten mittels Aufruf "Firefox -profilmanager"
  • Software (Übersicht und Beispielinstallationen)
    gesonderte Auflistung ausführlicher SW-Ausstattung folgt; den TN wird am Freitag ein ausführliches SW-Archiv von knapp 1,2 GB als "Download" im Netz zur Verfügung gestellt
    an dieser Stelle nochmals die Erinnerung an die Windows On-Board-Tools: Task-Manager, *.msc (Snap-In consoles für die MMC: compmgmt, diskmgmt, devmgmt, eventvwr, lusrmgr, …), Ressourcenmonitor (resmon.exe), msconfig (Systemkonfiguration - Tipp: mit Übersicht über alle möglichen Tools!), msinfo32 (Systeminformationen)
  • Software-Installationen (Teil II)
    Übersicht Systemsteuerung - Programme und Funktionen; weitere Windows-Programme über "Windows-Funktionen aktivieren" finden
    Wichtig: installierte Programme lassen sich nicht "sauber und komplett" deinstallieren! Grund: *.dll (Dynamic Link Library - Dynamische Bibliotheken) und Registrierdatenbankeinträge lassen sich nicht nur einem Programm eindeutig zuweisen und verbleiben somit beim Deinstallieren einfach im System.

 

  • Windows FirewallWindows Firewall
  • live.comlive.com
  • doppelte desktop.inidoppelte desktop.ini
  • BibliothekenBibliotheken
  • Sysinternals SuiteSysinternals Suite
  • msconfig.exemsconfig.exe

Tag 05 - Freitag

Freitag, 13.02.2015, 08.30 - 16.00 Uhr

  • Rekapitulation, TN-Fragen
    Fr-Themen: Zugriffe NTFS und Freigaben Netzwerk (net Tools: net use, net share, net view), Systemsteuerung (kurze Durchsicht), Backup, Office 2013 (Beispielinstallation)
  • Berechtigungen
    Gegenüberstellung von NTFS (Zugriffsschutz auf Benutzer/Gruppenebene) vs. Freigabe-Berechtigungen
    einfache Freigabe-Berechtigungen und sehr viel feinere NTFS-Berechtigungen
    Änderungen an Benutzern werden erst nach neuen Authentifizierungen (Logins) wirksam, die Änderungen an Ressourcen (Ordnern, Freigaben, Druckern) werden sofort wirksam
  • NTFS (Teil II)
    Übungen zu priviligierten geschützten Ordnern der Benutzerprofile im Vergleich zu öffentlichen Ordner auf Datenlaufwerken
    Techniken: Vererbung, Besitz / Besitzübernahmen, Effektive Berechtigungen (Effektiver Zugriff)
  • Übung zu Netzwerk-Freigaben
    Wichtiges Verständnis zu "Gruppe JEDER" - im Sinne von "Jeder Berechtigte" - also die entsprechenden Lokalen Benutzer und Gruppen der freigebenden Maschine hinterfragen! Fernanmeldungen lassen sich mittels Haken in Anmeldung im "Tresor" von Windows Benutzerprofilen speichern (siehe Systemsteuerung - Anmeldeinformationen)
    UNC-Pfad: \\pc-name\freigabe-name\ordner\unterordner\datei.ext
  • Netzwerk-Freigaben (Zusatzinfos)
    Wiederholung/Rekapitulation/Fachbegriffe bitte Kapitel 13 Herdt-Skript ( bitte Freigabe-Assistent deaktivieren)
    Bereitstellung eines Software-Ordners auf Trainer-PC als Darstellung der Grundlagen und Praxis => TN-Übungen
    die net-Befehle: (siehe Hilfen in cmd mit net /? oder dann net use /?)
    net use (Drucker verbinden oder Netzwerklauf mappen mit "net use z: \\pc-15\freigabe" erstellen und mit "net use z: /delete" wieder löschen)
    net view (zeigt Übersicht über die eigene Arbeitsgruppe/Domain oder gezielt Freigben mit "net view \\pc-15")
    net share (zeigt die Freigaben meines Systems; kann diese auch anlegen)
    net share bringt uns zurück in die Computerverwaltung - Freigaben
    administrative Freigaben: C$, E$, Admin$ (nur für Administratoren zugreifbar; Sicherheitsrichtlinien müssen ggf. geändert werden für die Aktivierung von administrativen Freigaben über das Netz)
    versteckte Freigaben: anhängen des $ macht die Freigaben unsichtbar (\\pc-15\geheim$)
  • Backup - Datensicherung
    Systemdaten vs. "Eigene Dateien" (Einschätzung von Wichtigkeit und Sicherungstechnik Images für komplette Laufwerke)
    klassische Trennung: Datei-/Ordner-orientiert (Daten) vs. Images (System) - Software kombiniert heute diese Ansätze
    Windows 8 Werkzeug: Dateiversionsverlauf mit Dateisicherungen von Bibliotheken und Desktop; dort auch Lnk für Systemabbildsicherung verfügbar; in Vorversionen Vista / Win7 bitte Systemsteuerung - Sichern und Wiederherstellen
    Gründe für Datensicherung: Diebstahl, Malware, Feuer, Wasser, ...
    Alternative SW: Clonezilla (kostenlos, Linux-basiert, englisch, fachlich anspruchsvoll), Acronis True Image (nicht kostenlos, deutsch, einfach, mulitfunktional: Image und Dateien)
    Datensicherungsstrategie (W-Fragen)
    Wer? (Verantwortlicher, Stellvertreter), Wann/Wie? (Zeiten, Zyklen, Backupart komplett/ differentiell/ inkrementell), Worauf? (Medien: ext. HD mit USB oder eSATA, NAS, CD/DVDs), Wo? (Aufbewahrungsort, klimatisch passend, räumliche Trennung, sicher), Dokumentation und Testen der Strategie!
    Windows 8: Dateiversionsverlauf nur kurz gezeigt
    (Hinweis: Probleme mit Systemabbildsicherungen bei UEFI-Systemen mit EFI- und MSR-Partitionen ohne NTFS)...
    Special der Zeitschrift c't aus dem Heise Verlag:
    c't 2/15, S. 100 (erschienen am 23.12.2014)
    Axel Vahldiek, Rettungsring für Windows 8.1, c’t-WIMage erzeugt Backups ihrer Systempartition
  • Office 2013 Pro Beispielinstallation
    mit Hilfe eines DVD-ISOs; Integration als Laufwerk mit Hilfe von Virtual Clone Drive (siehe SW-Sammlung)
    wieder: Empfehlung für ausführliche Installationsmodi, damit man alle möglichen Konfigurationen und Installationseigenschaften beeinflussen kann
    Office muss aktiviert werden; Vergleich mit Office 365;
    Übersicht von Office-Versionen auf microsoft.com
    neue Menübänder / Ribbons und Dateitypen ab Office 2007, 2010 und natürlich 2013 (bzw. Office 365)
  • Musterprüfung
    Darstellung der Durchführung von Prüfungen; ein paar Fragebeispiele
  • Bereitstellung von
    Unterlagen Seminarwoche, Softwaresammlung (ca. 1,2 GB), Screenshots
    Downloadlinks für Musterprüfung (und Musterlösung) "PC-Systemsupport (Win 8 Pro)"
  • Letzte TN-Fragen, Feedback-Bögen, TN-Bescheinigungen

 

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Vielen Dank für Ihr "lautes Klopfen" zum Ende des Seminars - ich freue mich auf weitere Seminare des FITSN bei der KVHS Peine.
Ihr Trainer Joe Brandes

 

 

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